bojensound

geheult wird ja immer

Was gibt es so Neues?

Nicht viel. Ich hab den ganzen August mehr oder minder mit Nichts verbracht. Ok ok, so schlimm war es nicht – ich hatte Urlaub. Und so wird aus einem Nichts etwas ganz Schönes. Leider ist er ja jetzt vorbei. Immerhin schon 2 Wochen Arbeit wieder hinter mit und schon jetzt könnte ich wieder für mehrere Wochen entfleuchen. Geht aber nicht. Der August erklärt mehr oder minder auch meine internettige Abwesenheit hier und dort. Eigentlich wollte ich so auch für mich etwas an neuer Kreativität sammeln oder neu entdecken. Stattdessen starre ich in eine Art Leere – ja jener Hohlraum zwischen den Ohren, der zuvor zumindest noch für ein zwei drei nette Sprüche reichte. Dem ist leider nicht mehr so. Also was bleibt mir, um diesen Aspekt der neuen Unfähigkeit locker zu überspielen? Ich schreib einfach mal über nichts – also die schönen Dinge des Lebens und fülle auf diese Art und Weise diese leere weiße Fläche aus. Und niemand hat es mitbekommen. Wozu denn auch 😉 Eigentlich fällt mir grad nicht so wahnsinnig viel ein. Alles etwas mager noch. Magermilch. Gehört aus den Regalen verbannt. Und man möge mir verzeihen, es ist Sonntag. Könnte mich ja mal über diesen elendigen Tag auslassen.

Da wach ich nach gefühlten 2 Stunden Schlaf um halb 1 auf. Super. Leider war ich am Samstag derart inkompetent, dass ich einfach mal nicht einkaufen war. Kakao am Sonntag Morgen? Streichen! Kaum hab ich die Dusche überstanden und mich mit dem Umstand des leeren Kühlschranks abgefunden, mache ich mich widerwillig auf dem Weg zum Bäcker. Da ich ja leider nicht mehr den Vormittag zurückzaubern kann, darf ich mich schonmal auf das reduzierte Angebot freuen. Hmm nehm ich das komische Brötchen für unerhörte 4 Euro 80 oder … „Ach gute Frau, geben Sie mir 2 Berliner…. und einen Kakao!“ Zurück, Glotze an… die Laune steigt an so einem Tag nicht mehr. Blick auf die Uhr „Was schon nach 3? Morgen Arbeit!“ Der wirkliche Zusammenhang zwischen Uhrzeit und der Erkenntnis zu arbeiten, erschließt sich selbst mir nicht wirklich, aber der Gedanke ist gesetzt. Und wenn ich einmal darüber nachdenke, dass ja morgen arbeiten angesagt ist, ist der Tag dann ganz gelaufen. So schleppt sich der Tag hin. Unterstützt wird die ganze Situation, dass ich mich nicht bewege, mich über das TV-Programm aufrege. Schonmal am Sonntag Sat1 betrachtet? Kallwass, Richter Dingenskirchen, Hit Giganten… Kann ich gleich 9Live anmachen – hab ich aber nicht. So geht das bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich schlafen lege. Dann bedauer ich diesen Tag und verfluche ihn beim Aufwachen am Montag.

Bin ich schon durch?

Ja!

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