bojensound

geheult wird ja immer

Hip Hop

Yo! Ja, das habe ich auch mal gesagt. Lang ist’s her. Zuletzt so um 1991 rum, Yo! Zartes Alter von 14 und ich komm mit Metal in Berührung. Auf Wiedersehen hüpfender Beat, willkommen schreddernde Gitarren. Und was für ein Wiedersehen, Yo! 2009 also gefühlte 50 Jahre nach meiner Abkehr sitze ich hier und erlebe etwas, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Begeisterung für eine totgeglaubte Musikrichtung.

Was ist passiert?
Ich hocke eines abends vor dem Rechenknecht und klicke mich so wahllos durch diverse Seiten und lande schließlich auf der myspace-Seite von Mos Def. Wer? Na der coole Typ da aus „Italien Job“, oder „Abgedreht“. Sehr sympathisch. Also Mos Def, klingt schon nach… wonach eigentlich? Mal reingehört. Und siehe da, ich fühlte mich auf einmal in die Zeit um ’89 herum versetzt. Oldschool-Rap. Ohne Schnörkel – aber mit sehr vielen Details. Da sind diese knarzigen 70er Jahre Sounds, die Soundtrackmotive, die sich immer wieder in die Songs einschleichen, ohne sie aufzublähen oder episch erscheinen zu lassen. Hier wackelt man mit breitem Grinsen mit dem Kopf, die geneigte Zuhörerin gerne auch mit ihrem Hinterteil. Progressive Retro Hip Hop. Aber im Prinzip rockt der Bengel einfach nur…

Mos Def – „Casa Bey“ – The Ecstatic – 6.9.09

So und warum war jetzt dieser Eminem so erfolgreich?

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